Hans-Jörg Birner – ungefiltert
Viele von euch kennen mich schon lange – schließlich bin ich seit 18 Jahren euer Bürgermeister. Viele erleben mich auch vor allem in dieser Rolle und weniger als privaten „Hans-Jörg“.
Darum möchte ich hier ein wenig Persönliches mit euch teilen. Mir ist wichtig, dass ihr alle die Möglichkeit habt, mich besser kennenzulernen – auch jenseits meines Amts. Am besten gelingt das natürlich im persönlichen Gespräch, aber das hat sicher nicht mit jedem von euch stattfinden können.
Ich lade euch herzlich ein, hineinzulesen – vielleicht entdeckt ihr etwas Neues, das euch interessiert und euch bei eurer Entscheidung hilft, wenn ihr mich wieder wählen möchtet.
Ich bin
58 Jahre alt, Vater von zwei erwachsenen Töchtern und lebe in einer glücklichen Beziehung mit meiner Partnerin Tanja. Von klein auf bin ich Kirchanschöringer, und ja, meine Eltern wohnen mit im Haus – das ist mir wichtig und bereichernd. Außerdem engagiere ich mich als Vorsitzender des Vereins „Haus der Begegnung“, in weiteren Institutionen und Vereinen und bin gern aktiv als Vater, Partner und Mitglied unserer Gemeinschaft.
Die letzten Jahre waren privat nicht immer leicht für meine Familie und mich. Der plötzliche Tod von Alexandra war ein Schock und ist ein bleibender Verlust für unsere Familie. Durch diesen Schicksalsschlag sind wir noch enger zusammengewachsen.





Mein Weg
Zur Kommunalpolitik bin ich in den 1990ern durch die Dorferneuerung gekommen. Damals habe ich erlebt, was passiert, wenn man Menschen wirklich einbindet und ernst nimmt. Das hat mich geprägt und nicht mehr losgelassen. 2002 bin ich in den Gemeinderat, 2008 wurde ich Bürgermeister – eine Aufgabe, die ich mit Leidenschaft ausfülle.
Meine Wurzeln sind handwerklich: Nach dem Abi habe ich im elterlichen Betrieb eine Ausbildung zum Elektroinstallateur gemacht – mit Staatspreis abgeschlossen. Dann drei Jahre auf dem Bau, unter anderem beim Bau der Hans-Strasser-Halle. Danach habe ich Prozess-, Steuer- und Regelungstechnik studiert. Bis 2008 war ich bei Kiefel in Freilassing, zuletzt als Abteilungsleiter. Diese Mischung aus Handwerk, Technik und Führung prägt mich bis heute.
Was mich antreibt
Ehrlich gesagt: Menschen zusammenbringen und gemeinsam etwas auf die Beine stellen – das gibt mir Kraft. Ob beim KuBa, dem Waldkindergarten, für das neue Vereinsheim, beim „Im Grünen“-Festival, der Initiative für die Bläserkids oder im Haus der Begegnung: Wenn ich sehe, wie aus einer Idee etwas Lebendiges entsteht, wie Menschen sich einbringen und stolz auf das Ergebnis sind – das ist es, wofür ich brenne. Dafür setze ich gern meine Kreativität ein und finde schnell pragmatische Lösungen, die funktionieren und dem Wohl unserer Gemeinde dienen.
Meine Freizeit & mein Ausgleich
Privat bin ich gern draußen, in der Natur, in den Bergen. Mit meiner Partnerin Tanja genieße ich außerdem Kultur und Musik – wir haben hier in Kirchanschöring richtig gute, kulturelle Angebote, die ich sehr schätze und gern besuche. Zudem ist mir Zeit mit Familie und Freunden wichtig.
Und seit ein paar Jahren laufe ich – morgens vor der Arbeit, manchmal abends oder am Wochenende. Das macht meinen Kopf frei, hält mich fit und gibt mir Energie. Und weil es mir so gut tut und viel Spaß macht, habe ich dieses Jahr zum zweiten Mal an einem Marathon teilgenommen. Das war schon gscheid lang und anstrengend – und gleichzeitig einfach ein überwältigendes Gefühl.



Warum ich in vielen Gremien bin?
Ganz einfach: Weil Kirchanschöring davon profitiert. Als Vorsitzender der Zukunftsregion Rupertiwinkel oder im Regionalwerk sitze ich dort, wo über Fördermittel, Energieprojekte und Infrastruktur entschieden wird. Ich erfahre früh, welche Chancen es gibt – und kann sie für uns nutzen.
Mir geht es nicht um Titel oder Auszeichnungen – mir geht es um den positiven Nutzen für unser Kirchanschöring! Diese Gremien sind Werkzeuge: Sie bringen uns bessere Förderquoten, ermöglichen Projekte wie die Städtebauförderung, schaffen bezahlbaren Wohnraum durch unsere Wohnbaugesellschaft. Das sind keine abstrakten Dinge – das sind konkrete Vorteile für euch, für eure Familien, für unsere Gemeinde.
Mein Engagement für unser Kirchanschöring – aktiv in der Region:

- Vorsitzender ILE Zukunftsregion Rupertiwinkel
- Vorsitzender Zweckverband Wasserversorgung Achengruppe
- Verwaltungsratsvorsitzender Regionalwerk Chiemgau Rupertiwinkel
- Verwaltungsratsvorsitzender Wohnbaugesellschaft Kirchanschöring
- Vorsitzender Kreisverband Bayerischer Gemeindetag (Bürgermeistersprecher)
- Stellv. Vorsitzender LEADER LAG Trauns-Alz-Salzach
- Mitglied Bayerische Akademie Ländlicher Raum
Was Kirchanschöring mir bedeutet
Kirchanschöring ist meine Heimat – mit allem, was dazugehört. Hier kenne ich viele Menschen, ihre Geschichten, ihre Sorgen und Hoffnungen. Wenn ich morgens durchs Dorf laufe, schnell beim Metzger oder Bio-Michi einkaufe, am Fußballplatz mit einem Getränk in der Hand zusammenstehe oder unsere kulinarischen Mittagsangebote nutze – das ist für mich Lebensqualität pur.
Was ich hier sehe, macht mich stolz: Nachbarn, die füreinander da sind. Vereine, die leben. Menschen, die anpacken, auch wenn’s mal schwierig wird. Diese Gemeinschaft, dieses Miteinander – das will ich mit allem, was ich kann, erhalten und stärken.
Gleichzeitig weiß ich: Nur zurückschauen reicht nicht. Wenn wir unsere jungen Leute halten wollen, brauchen sie Perspektiven – Arbeitsplätze, bezahlbaren Wohnraum, schnelles Internet, gute Betreuung für ihre Kinder. Heimat bewahren und Zukunft gestalten – für mich gehört das zusammen.
Für dieses Kirchanschöring – lebendig, modern und trotzdem verwurzelt – arbeite ich jeden Tag. Seit mehr als 18 Jahren. Und wenn ihr mir euer Vertrauen schenkt, sehr gern weiter.





