Wofür ich mich einsetze

Die kommenden Jahre bringen konkrete Aufgaben, die gemeinschaftlich beschlossen wurden und vielfach schon gestartet sind: zum Beispiel Schulhausumbau, Feuerwehrhäuser, Wärmeversorgung, Gewerbeentwicklung, Kanalsanierungskonzepte und den Bahnausbau ABS 38 mit all seinen Zusatzherausforderungen an die Gemeinde Kirchanschöring.

Ich weiß aus Erfahrung, wie wir in Kirchanschöring vorankommen – welche Wege funktionieren, wer mit am Tisch sitzen muss, wie wir im Gemeinderat zu tragfähigen Lösungen kommen. Diese Erfahrung setze ich gern weiter ein, im Austausch mit euch und zusammen mit dem Gemeinderat.

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Wohnen & Leben

Kothaich, Lackenbacher Feld & Ortsmitten – Wohnraum für alle schaffen

Bezahlbarer Wohnraum für möglichst viele Kirchanschöringerinnen und Kirchanschöringer – dafür setze ich mich weiter ein. Mein Ansatz: Nutzen, was wir haben. Innenentwicklung statt Flächenfraß, Leerstand aktivieren, freie Baugrundstücke entwickeln, ehemalige landwirtschaftliche Gebäude umwidmen. Das schont unsere Landschaft und bringt Leben in die Ortskerne zurück.

Dabei gehe ich auch neue Wege: An der Uni Bayreuth habe ich ein Modell für Dachgenossenschaften entwickelt – damit Baugemeinschaften unkompliziert gemeinsam bauen können. Der neue „Bauturbo“ im Baugesetzbuch kann für bürgerfreundliche Lösungen genutzt werden. Mit Konzeptvergaben, Baugruppen und neuen Baugebieten wie Kothaich oder dem Lackenbacher Feld werden so Chancen für alle Generationen geschaffen – für Familien, Senioren, junge Menschen und Gemeinschaften.

Die Ortsmitte und Gebäude wie den Huberbauer möchte ich Schritt für Schritt gemeinsam mit allen gestalten. Mit der Städtebauförderung haben wir dafür ein starkes Instrument in der Hand.

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Energie & Klimaschutz

Energieversorgung aus der Region – sicher, erneuerbar und bezahlbar

Unsere Energiezukunft möchte ich vor Ort gestalten – mit zukunftsfähigen Heizsystemen, wo immer es möglich ist. Gerade entwickeln wir ein Fernwärmenetz für Kirchanschöring und nehmen die kommunale Wärmeplanung in Angriff. Geothermie, Biogas und ein überregionaler Wärmeverbund bieten uns dafür große Chancen.

Dabei ist mir wichtig: Am Ende entscheidet jede und jeder selbst, was das beste Heizsystem für sie oder ihn ist. Und: Bürgerinnen und Bürger sind von Anfang an dabei – in Informationsrunden, mit Fördermöglichkeiten und klarer Orientierung. So wird aus einem technischen Großprojekt ein gemeinsamer Schritt in eine klimafreundliche Zukunft, der die Energiekosten langfristig für alle senkt.

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Familien & Bildung

Offene Ganztagsschule & mehr Unterstützung für den Familienalltag – Investition in unsere Kinder

Ich setze mich gern dafür ein, dass weiter in unsere Kinder investiert wird: mehr Betreuungsplätze, flexiblere Öffnungszeiten, eine offene Ganztagsschule mit qualitätvoller, regionaler Mittagsverpflegung, eine moderne Schule und sichere Wege. Dabei höre ich auf Eltern, Lehrkräfte und vor allem auf die Kinder selbst – so entwickeln wir gemeinsam Lösungen, die den Alltag spürbar erleichtern.

Die guten Ideen aus der Bürgerbeteiligung zur Kinderbetreuung setzen wir Zug um Zug um: Der Waldkindergarten hat erfolgreich den Betrieb aufgenommen. Die Schule wird nach den Wünschen der Pädagogen, Eltern und Kinder umgebaut – mit kostenfreier Nachmittagsbetreuung. Alle weiteren Ideen aus dem Beteiligungsprozess, wie Lernhilfen, kreative Kursangebote, Einbinden von Vereinen, also „keine Aufbewahrung, sondern gezielte Pädagogik und Wohlfühlort“ (Zitat aus dem Bürgerrat Kinderbetreuung) können dann in Verbindung mit der offenen Ganztagsschule wachsen. Dabei gehe ich voran und unterstütze, wo es gebraucht wird.

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Gesundheit & Versorgung

Hausarztversorgung & Pflege – medizinische Versorgung vor Ort

Eine gute Versorgung im Alter und im Krankheitsfall ist uns allen wichtig. Dafür setze ich mich weiter ein: für Hausärzte, Pflegeplätze und Betreuung – in enger Abstimmung mit Bürgerinnen und Bürgern, Ärzten und Einrichtungen vor Ort. Entscheidungen treffen wir im Dialog, nicht über die Köpfe hinweg.

Und wir haben auch schon viel erreicht: Die Ambulant Betreute Wohngemeinschaft für pflegebedürftige Senioren im Haus der Begegnung besteht seit Mai 2018 und ist eine echte Bereicherung. Unser Sozialbüro bietet seit 2009 Unterstützung für den Alltag und jede Generation – mit Beratung, Vermittlung und einem engagierten Helfernetzwerk, das im Bedarfsfall da ist. Diese Angebote passen wir bedarfsgerecht weiter an.

Für die Hausarztversorgung gehe ich konkret vor: Wir stellen weiterhin Praxisräume wie im Haus der Begegnung bereit, bauen Kooperationen mit der „Gesundheitsregion+“ aus und fördern den Austausch mit jungen Ärztinnen und Ärzten im Rahmen der Zukunftsregion Rupertiwinkel. Ziel ist, dass ihr hier vor Ort medizinisch gut versorgt seid.

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Verkehr & Mobilität

ABS 38, RUPI-Bus & Radwege – Mobilität für alle

Der Bahnausbau ABS 38 bringt Chancen für die Region, aber auch erhebliche Belastungen für uns als Gemeinde und besonders für den Ort Kirchanschöring. Deshalb arbeite ich weiter eng mit der Bürgerinitiative und den Anwohnerinnen und Anwohnern zusammen – und verhandle hartnäckig, um die bestmöglichen Lösungen durchzusetzen.

Ich setze mich dafür ein, den maximalen Schutz für unsere Bürgerinnen und Bürger zu erreichen: Lärmschutz auch im Außenbereich, Erschütterungsschutz und eine bürgerfreundliche Gestaltung. Dabei liegt mir am Herzen, dass die Lärmschutzwände gut zum Dorfcharakter passen. Begrünte Wände oder eine Kombination mit Solarpaneelen sind zwei meiner Ideen.

Die notwendigen Umgestaltungen bei der Kreisstraße und rund um das Kriegerdenkmal möchte ich als Chance nutzen: für eine neue, zu unserem Dorf passende Gestaltung des öffentlichen Raumes – entwickelt mit allen Bürgerinnen und Bürgern. Sollte Bergader sich ansiedeln, braucht es klare Anpassungen bei Verkehrssicherheit, Ampel oder Kreisverkehr.

Parallel dazu treibe ich den Ausbau von Radwegen und Fußwegen voran, setze mich für den Erhalt des RUPI-Busses ein und fördere Car-Sharing-Angebote. Mobilität muss im Alltag funktionieren – mit sicheren Wegen und echten Alternativen zum Auto.

Vereine & Kultur

Vereine stärken, Tradition und Modernes verbinden.

Unsere Vereine und Kultur prägen Kirchanschöring. Deshalb unterstütze ich die Vereinsarbeit weiter – nicht vom Schreibtisch aus, sondern im engen Austausch mit den Vereinen und Initiativen.

Denn Vereine brauchen mehr als gute Worte – sie brauchen Räume, in denen Gemeinschaft stattfinden kann. Das Vereinsheim an der Laufener Straße, der gemeinsame Fahnenraum in der Lodronhalle – dafür habe ich mich eingesetzt und tue das weiter. Denn ohne diese Orte gibt es kein lebendiges Vereinsleben.

Was mit Mut und Vertrauen in die Ehrenamtlichen möglich ist, zeigt das „Im Grünen“-Festival mit seinem positiven Wirken für Jugend und Gemeinschaft. Auch das KuBa und die Anschöringer Nager sind wichtige Elemente kommunaler Jugendarbeit – eine tragende Säule neben der Vereinsarbeit. Diese Säule stärke ich weiter.

Um wichtige Räume für gesellschaftliches Leben zu schaffen, will ich auch die Sanierung der Bahnhofsrestauration voranbringen. Hier zeichnet sich mittlerweile eine gemeinsame Lösung durch ein Kooperationsprojekt ab.

Die langfristige Nutzung des Huberbaueranwesens konnte ich sichern – das war mir ein besonderes Anliegen. Jetzt gilt es, das Areal zu entwickeln und für alle nutzbar zu machen. Das möchte ich gemeinsam mit euch tun, ergebnisoffen im Rahmen der Städtebauförderung. Hier sind eure Ideen und Kreativität gefragt, um das Beste für den Ortskern zu finden.

Meine Erfahrung zeigt: Bewährtes bewahren und Neues wagen – beides gelingt am besten, wenn alle von Anfang an mit am Tisch sitzen.

Wirtschaft & Landwirtschaft

Eine starke Kommune braucht starke Betriebe und eine starke Landwirtschaft.

Unsere wirtschaftliche Stärke beruht auf erfolgreichen Gewerbebetrieben und einer Landwirtschaft, die unsere Landschaft prägt, regionale Lebensmittel produziert und sich um die Kulturlandschaft kümmert. Beide Bereiche sichern Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Lebensqualität – sie sind für mich elementar für ein starkes Kirchanschöring.

Mir ist wichtig, dass wirtschaftliche Entwicklung und der Schutz unserer Lebensräume kein Widerspruch sind. Neue Vorhaben – ob Gewerbeerweiterungen, Produktionsstätten oder Hofentwicklungen – möchte ich im offenen Dialog mit den Betroffenen entwickeln. Denn gute Lösungen entstehen dann, wenn alle mitreden können.

Landwirtschaft stärken: Unsere bäuerlichen Betriebe stehen unter Druck – Auflagen, Flächendruck, unsichere Märkte. Deshalb setze ich mich für transparente Verfahren, die Berücksichtigung ihrer Interessen und regionale Vermarktungswege ein. Die Zusammenarbeit in der ILE Zukunftsregion Rupertiwinkel und in der Ökomodellregion zeigt schon jetzt: Wenn Kommunen und Landwirtschaft an einem Strang ziehen, profitieren alle.

Gewerbe weiterentwickeln – im Dialog: Die geplante Ansiedlung der Bergader-Käserei bringt Arbeits- und Ausbildungsplätze und stärkt unseren Standort. Gleichzeitig bleibt klar: Die Gemeinde leitet das Verfahren, informiert und beteiligt die Bürgerinnen und Bürgern bei Themen wie Verkehr, Infrastruktur und Umweltfragen. Auch für bestehende Betriebe schaffen wir weiterhin gute Rahmenbedingungen – durch maßvolle Entwicklung, gute Anbindung und transparente Verfahren.

Wirtschaft und Landwirtschaft tragen unsere Gemeinde. Mir ist wichtig, beide Bereiche gemeinsam mit euch weiterzuentwickeln – mit Augenmaß, Transparenz und intensiver Bürgerbeteiligung. So schaffen wir eine starke Zukunft für Kirchanschöring, in der Natur, Betriebe und Menschen im Einklang leben können.

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Gemeinde mit Zukunft

Bürgerbeteiligung  – eine starke Gemeinde gestalten

Eine starke Gemeinde braucht Investitionen in Bildung, Kultur, Feuerwehr und Infrastruktur. Dabei setze ich weiter auf Bürgerbeteiligung – mit Dialogformaten, Bürgerräten und Workshops. Wichtig ist mir: Bei allen Beteiligungsformen kann sich am Ende jede und jeder einbringen – zum Beispiel beim Bürgerratsforum, das für alle offen ist.

Entscheidend ist, dass die Ergebnisse tatsächlich in Entscheidungen einfließen – wie es in der Vergangenheit oft gelungen ist. So bleibt Kirchanschöring nicht nur modern, sondern vor allem ein Ort, den wir gemeinsam gestalten.